Spezielle Hufbehandlung bei Hufrolle bzw. Podotrochlose vermeidet Nervenschnitt und eröffnet erfolgreiche Möglichkeiten einer organischen Rehabilitation ohne Hufeisen

Copyright: Chris Gehrmann

Hilfe bei Hufrollen-Diagnose:

Wenn Sie den nachfolgenden Text interessant finden empfehlen wir Ihnen eine HufanalyseÖffnet externen Link in neuem Fenster bzw. einen Huf-CheckÖffnet externen Link in neuem Fenster. In der Detailbeschreibung erhalten Sie genaue Informationen, welche Bilder wir von Ihrem Pferd und den Hufen benötigen.

Allgemein

Hufrollenerkrankungen haben verschiedenste Namen wie z.B. Hufrollendegeneration, Hufrollenentzündung, Hufrollenerkrankung,  Hufrollenbefund, Hufrollensyndrom, Hufrollenentzündung, Hufrollentherapie, Hufrollenveränderung, Hufrollenveränderung, Strahlbeinlahmheit, Navicular-Syndrom, Strahlbein Degeneration,  und lateinisch natürlich Podotrochlose. Die Diagnose dieser Krankheit gleich welchen Grades löst unbegründete Panik aus und der Wert eines Pferdes sinkt in diesem Moment auf ein Minimum.

Konventionell werden verschiedene Eisen eingesetzt

Die konventionelle Behandlung von Hufrollenerkrankungen sieht in jedem Fall Hufeisen vor. Die Eisen haben das Ziel die Trachte hochzustellen, gleichermaßen werden die Zehen stark gekürzt und der Abrollpunkt möglichst unter das Hufbein gebracht. Es wird hier mit Eiereisen, Heartbar-Eisen, Sohleneinlagen, Stegen und Keilen unter den Trachten gearbeitet. In der Regel ist die verbleibende Lebenserwartung der Pferde nach Beginn des Beschlages mit sogenannten "orthopädischen Eisen" relativ kurz - die so behandelten Pferde werden für die verbleibende Zeit nutzbar bzw. diensttauglich gehalten.

Speziell zu diesem Thema haben wir für Pferdehalter ein Seminar mit Hufollen- und Hufreheschwerpunkt entwickelt. Download der Seminarinfos hier!Öffnet externen Link in neuem FensterÖffnet externen Link in neuem Fenster


 

weitere konventionelle Behandlungsmethoden 

Es gibt verschiedene Ansätze und Techniken, die bei Hufrolle konventionell empfohlen sind. Neben der Anwendung von sogenannten orth. Spezialeisen wird leider auch immer noch der längst auch von der Veterinärmedizin als überholte geltende Nervenschnitt praktiziert.

Eine Behandlung, die unserer Meinung nach ganz und gar nicht zum Vorteil der Pferde ist – diese werden aber so noch für eine Weile benutzbar gemacht. Weiterhin werden Tildren und Hyaluronsäure mit kurzfristigem Erfolg eingesetz. Die neuerdings angewendete Stoßwellentherapie kann ebenfalls die unserer Ansicht nach woanders liegende hauptsächliche Ursache für die Lahmheit der Pferde nicht behandeln, sondern ist ebenfalls eine Symptombehandlung. 

Die Vielzahl der Techniken haben das Ziel die Nervenfunktion (Schmerzempfinden) durch weitestgehende Ausschaltung von Durchblutung lahm zu legen.

 

Der Effekt...

... liegt auf der Hand -> Wenn Nerven durch Eisen, Schmerzmittel, falsche Anordnung der Zehenglieder oder Nervenschnitt erst einmal ausgeschaltet sind ist das Pferd zunächst lahmfrei, weil es keine Schmerzen mehr verspürt. Was glauben Sie, passiert dann mit dem Gewebe, nämlich der Huflederhaut, die bei einem gesunden Pferd extrem gut durchblutet sein muss. ...natürlich, das Gewebe degeneriert sich und stirbt teilweise ab, was so lange unentdeckt bleibt, wie das Blut aus dem Huf mittels stärker werdendem Zwang herausgepresst wird. 



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Es geht auch anders ...

So kann zunächst einmal festgestellt werden, dass bei barhufig gehaltenen Pferden deutlich seltener eine Hufrollendiagnose gestellt wird. Das ist unserer Meinung nach kein Zufall. Das Wissen um Anatomie und die Physiologie der Hufe macht für uns klar, dass die Therapie, von mit Hufrolle diagnostizierten Pferden, nur barhufig ablaufen kann. Die Ergebnisse der alternativ behandelten Fälle sprechen für sich.

Die Behandlung der Pferde mit sogenannter Hufrollenproblematik verläuft in der Regel nach unserer Verfahrensweise weitestgehend unproblematisch, da diese organisch für eine Wiederbelebung der Huffunktion sorgt und geschädigtes Gewebe vom Körper neu aufgebaut wird. Die Vorgehensweise basiert  einerseits auf wissenschaftlich bestätigten Fakten und andererseits auf empierisch gewonnen Erkenntnissen, die  in der konventionellen Lehrmeinung nur Auszugsweise vermittelt werden, jedoch bei der Behandlung der Pferde eher ausser Acht gelassen werden. (z.B. Wolff`sches Gesetz der Gewebelehre)

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Das geht bei jedem Hufrollengrad jedoch ausschließlich "barhufig". Junge Pferde bis ca. 10 Jahre lassen sich meistens innerhalb von wenigen Monaten so rehabilitieren, dass Sie lahmfrei im vollen Umfang auch für sportliche Aktivitäten genutzt werden können. Auch älteren Pferden kann in der Regel sehr gut geholfen werden. Bei diesen Pferden treten jedoch häufig zusätzliche Hufprobleme auf. So bestehen gleichzeitig starke Schädigungen der Huflederhaut, wir finden stark abgebaute Hufbeine und stark ausgeprägte Arthrosen. Weiterhin haben diese Pferde oftmals einen schlechten Stoffwechsel, da die Ausscheidungsorgane Leber, Nieren und Haut total überlastet sind. Das macht eine längerfristige Behandlung mit gezielten und kontinuierlichen Bewegungsreizen erforderlich. Die ganzheitliche Behandlung wird so lange fortgesetzt bis die Schmerzsituation nicht mehr dominiert, der Huf, wie von der Natur vorgesehen funktioniert und das Gewebe regeneriert ist.

Ein interessantes Fallbeispiel - hier von KINGÖffnet externen Link in neuem Fenster

Nähere Informationen erhalten Sie über:www.equine-institut.com

Hier finden Sie auch die Flyer der „Intensiv HufseminareÖffnet externen Link in neuem Fenster“ als pdf-Download. Termine stehen auf den Flyern.und direkte Hilfe bei Ihrem "Hufrollenpferd" erhalten Sie bei:info (@) hufklinik-eifel.de

Hufrehe

Häufig leiden Pferde nicht nur an der Diagnose Hufrolle, sonderen in vielen Fällen entwickelt sich bei diesen Zuständen auch eine Hufrehe. Wenn Sie hierüber Informationen suchen gehen Sie auf www.hufrehe.de

 

Wenn Ihr Pferd eine Hufrollendiagnose hat:

www.hufklinik-eifel.de 

In unserem Huftherapiezentrum führen wir aufgrund der hohen Belegung eine Warteliste. In der Therapie leben die Pferde bei uns in der Herde und nicht im Käfig (Box). Das Futter wird umgestellt, das Pferd wird täglich bewegt. Alle Fälle werden zumindest per Foto – häufig aber auch per Video sowie mit Röntgenbildern dokumentiert. Bei der Behandlung greifen wir bei Bedarf auf Tierärzte, Physiotherapeuten, Dentisten, Homöopathen und andere Fachleute zurück. Wenn Sie einen dringlichen Fall haben rufen Sie uns am besten an, damit wir den Fall Ihres Pferdes erörtern können. Solange noch kein Nervenschnitt durchgeführt wurde haben wir in der Regel recht gute Aussichten eine vollständige Rehabilitation zu erlangen. Wir haben schon sehr viele Pferde mit schwerem Hufrollenbefund so behandelt, dass viele dieser austherapierten Fälle heute problemlos und barhufig geritten werden. Wir stellen allerdings die Haltungsbedingungen um und behandeln Fluchttiere nicht in Käfigen, denn sonst würde unser Erfolg vereitelt.

Sehen Sie auch die Erklärungen und Bilder der ganzheitlichen und schonenden Behandlung: http://www.equine-institut.com/index.php?id=35